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Die Zukunft war früher auch besser
Schwarz-blaue Regierung streicht Radio AGORA die Finanzierung
Der Vorstand des Vereins AGORA Arbeitsgemeinschaft offenes Radio/avtonomno gibanje odprtega radia bangt um die Zukunft und den Fortbestand des Freien Radios. Trotz finanzieller Einbussen im heurigen Jahr (Kürzung um ein Drittel) und gänzlicher Streichung der Förderung im nächsten sind Vorstand, Mitglieder und MitarbeiterInnen jedoch gewillt, Radio AGORA weiter zu führen. Unter der Voraussetzung, dass in den nächsten Monaten noch finanzielle Mittel aufgebracht werden können, ist mit Einschränkungen der Sendebetrieb bis Ende des Jahres möglich. Darüber hinaus kann jedoch zum derzeitigen Zeitpunkt keine Zusage für eine weitere Anstellung von MitarbeiterInnen gegeben werden. Alles hängt davon ab, ob der gestartete Spendenaufruf erfolgreich verläuft und zusätzlich Sponsoren und Förderer gewonnen werden können. Gleichzeitig muss für die Erhaltung der Infrastruktur im nächsten Jahr schon jetzt Vorsorge getroffen werden. Für den Jahresbetrieb mit täglich zwölf Stunden Sendezeit benötigt Radio AGORA rund 6,5 Mio Schilling. Gut 2 Mio davon fliessen in Betriebskosten und Sachaufwand und stellen unerlässliche Kosten dar, die auch bei ehrenamtlicher Arbeit aller Beteiligten nicht eingespart werden können. Um Senderkosten, Studiostandort und das Programm sicher zu stellen, braucht Radio AGORA in den kommenden Monaten die Unterstützung jeder/jedes einzelnen.
Das Konto für Meinungsvielfalt lautet: 8.057.069 lt. auf Radio AGORA, BLZ 39130 Posojilnica Bank Železna Kapla
Radio AGORA täglich von 10.00 bis 14.00 Uhr und von 18.00 bis 02.00 Uhr
Auf der/den Frequenz(en): 105,5 MHz (Hauptfrequenz), 106,8 MHz, 100,9 MHz
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agora@agora.at, am 5. Oktober 2000
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